So sieht mein Rhein-Projekt in den Anfängen aus: Viele Ideen, viele Ziele und noch ein großes Durcheinander.
Welche Stränge passen zueinander? Wie "verwalte" ich die Themen? Was passt zusammen? Wie verhindere ich ein Verzetteln?
Gleich zu Beginn war mir klar, dass eine "chronologisch, geografische" Reihenfolge – strikt von der Quelle bis zu Mündung – für mich nicht machbar
ist. So liegt eine der Rheinquellen beim Tomasee in der Schweiz auf 2.345m Höhe. Dieses Ziel ist dann nur im Sommer begehbar. Ich habe auch gar nicht so viel freie Zeit, um
wochenlang am Rhein entlang zu wandern – leider!
Ein besonderer Faktor ist Hundeschatz Otto, der einige Themen mit sich bringt: Wo darf ein Hund mit? Was kostet der Spaß? Ist es für Otto geeignet?... usw.
Überhaupt die Reisekosten – vor allem für die Schweiz – bereiten mir gesonderte Kopfschmerzen!
Für das Jahr 2026 habe ich mir den Rhein von der Quelle bis maximal nach Mainz vorgenommen – mit Ausnahmen – so schlupfte der kleine Rheintal-Ort Kaub bereits zwischen den Jahren in die
Planung – mal sehen, wie weit ich komme;-)
Einfacher ist es, das "Handwerkszeug" zu bestimmen:
Bücher, viel Lesen, viel Recherche, Kartenmaterial für die Wanderungen und Planungen, ein großes Skizzen-Buch zum Reflektieren, ein kleines Skizzenbuch immer dabei, unterschiedlichstes
Zeichenmaterial, Texterfassung von Gedanken und Interviews, zum Schluss die Aufbereitung von Texten, Bildern und Eindrücken in einem Reisejournal.
Zusätzlich gilt es, potentielle Interview-und Gesprächspartner sowie wohlwollende "Geister" zu finden sowie Netzwerke aufzubauen.
Nicht einfach, das alles im Blick zu behalten und halbwegs konsequent durchzuziehen!
Aber es ist ja nicht das erste Projekt, das ich durchziehe – nur das Umfangreichste ;-)
