Fleur de Sel und Tuschehände
Kästner · 22. September 2021
Manchmal reichen Tusche und Feder alleine nicht aus, um beim Illustrieren weiter zu kommen. Dann geht es auf die Suche nach Techniken, um die gewünschten Effekte erzielen. Bei Kästners "Hände einer Waschfrau" war es im Prinzip noch recht einfach – wenn auch bedingt angenehm...

Frauen-Geschichten
Kästner · 02. Juni 2021
Kästner und die "Frauen" – dieses Thema beschäftigte uns während des Projekts immer wieder... Wie mein Musikerkollege Benedikt feststellte, ist in "unserer Hausapotheke" das einzige Gedicht, dem ein Happy End vergönnt wurde, das "Moderne Märchen" – alle anderen Liebesgedichte sind doch eher melancholischer Natur. Und das ging uns beim Vertonen und Visualisieren manchmal ans Gemüt.

Entwicklung der Menschheit
Kästner · 10. Mai 2021
Ein Kästner-Gedicht hatte sich mir bereits während meiner Teenagerzeit eingeprägt – die "Entwicklung der Menschheit" – ich fand es damals in einem Songbook... 1932 veröffentlichte Erich Kästner die "Entwicklung der Menschheit" in seinem Gedichtband "Zwischen den Stühlen". Politische Satire ist für Folgegenerationen oft leider nur im Kontext der Entstehungszeit verständlich. Zum Glück hatte Kästner dieses Gedicht so allgemeingültig formuliert, dass es nichts an Aktualität...

Team Kästner
Kästner · 06. Mai 2021
Team-Meeting – in Coronazeiten am Monitor – mit guter Laune: Damjan Batistić, Benedikt Kuhn und ich ;-) Und vielleicht ist es genau das, was ich an dem Kästner-Projekt mit am besten finde: Obwohl ich meine zwei Kollegen vor Start des Projekts gar nicht kannte, haben wir von Anfang an super zusammengearbeitet. Wir hatten und haben echt Spaß – auch wenn sicher nicht alles zum Lachen war, z.B. die Probleme mit der Technik, ich fand´s toll!

Das Eisenbahngleichnis
Kästner · 06. Mai 2021
Es ist das erste Gedicht in Erich Kästners Lyrischer Hausapotheke und als Einstieg für unser Team war es gleich zu Anfang eine Herausforderung: "Das Eisenbahngleichnis" – starke Sprache, starke Bilder … Benedikt Kuhn reagierte mit orchestraler Musik – und ich hatte die Vision eines Films im Kopf. Damals ahnte ich noch nicht, dass es dann doch irgendwie anders kommen sollte ;-)

Stilsuche
Kästner · 21. April 2021
Ein Grund für mich, bei dem zeitintensiven Kästner-Projekt mitzumachen, war, dass Kästners lyrische Sprache sehr viele illustrative Aspekte enthält. Er arbeitete gerne mit "Bildern" und verwendete bewusst eine Sprache, die vielen Menschen zugänglich war und ist. Er selbst sprach von "Gebrauchslyrik". Kästner hatte sich aus einfachen Verhältnissen mit Fleiß, Intelligenz und Inspiration hochgearbeitet, aber nie den Kontakt zu seinem Umfeld verloren. High-Society, Arroganz und Dünkel...

Kästner und seine Illustratoren
Kästner · 20. April 2021
Am Anfang der Arbeit steht nun mal die Recherche... ;-) Neben der Einarbeitung in verschiedene Biografien, gibt es da auch den Blick auf Kästners künstlerisches Umfeld und somit auf meine "Kollegen", zwei bemerkenswerte Illustratoren: Wer kennt noch Kästner wunderbaren Kinderbücher und damit die Bildwelten von Walter Trier – plakative Illustrationen in einer humorvoll schlicht gehaltenen Liniensprache: Walter Trier, (* 25. Juni 1890 in Prag † 8. Juli 1951 in Craigleith bei Collingwood,...

Überraschung per E-Mail
Kästner · 19. Februar 2021
Ende August 20210 erhielt ich eine vollkommen überraschende Mail von dem mir damals unbekannten Schauspieler Damjan Batistić, ob ich Lust hätte, mich zusammen mit ihm und dem Musiker und Komponisten Benedikt Kuhn an einer größeren Bewerbung für das Projektstipendium „Hessen innovativ neu eröffnen“ der Hessischen Kulturstiftung zu beteiligen.

Darmstädter 2021 · 13. Dezember 2020
Als ich mich im November 2017 mit dem Fotografen Andreas Zierhut in der Pizzeria 41 für einen netten Abend traf, ahnte ich nicht, dass unsere Gespräch über Träume so weitreichende Konsequenzen für mich und mein Leben haben würde. Es begann eine Reise, die mein Leben kontinuierlich veränderte!

Darmstädter 2021 · 24. November 2020
Der 1. Mai war in diesem Jahr ein sehr trauriger Tag. Jürgen Wuchner, Kontrabassist und dynamisches Herz der Darmstädter Jazzszene verstarb unerwartet. Ein Verlust, der durch die Corona-Pandemie merkwürdig abgedämpft wurde: Keine Konzerte, keine Conceptions-Workshops, Trauern im kleinen Kreis, keine Möglichkeit der Verabschiedung.

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