4 Uhr morgens in Basel
Alle Lichter gehen aus, es ist dunkel und einen Moment lang still.
Und dann beginnen die ersten Flöten zu spielen, die Laternen gehen an und setzen sich wie von selbst in Bewegung, dazu kommt das Grollen der Trommeln, nein – keine Marschmusik – es ist etwas anderes.
Es ist eine Bewegung von Licht und Klang, die die Stadt in einer riesige Klangskulptur verwandelt.
Von überall kommen die hellen und tiefen Klänge, die Lichter ziehen auf unsichtbaren Spuren aneinandervorbei. Dazwischen die großen Laternen mit ihren eindrucksvollen Motiven. Die Menschen mit ihren Masken, die die Laternen tragen und musizieren, nehme ich gar nicht war.
Nur Klang, Musik und Licht – unglaublich. So eine Klanglandschaft, die sich vollkommen verselbstständig, habe ich noch nicht erlebt.
Wie ist das darzustellen?
