Den Aufenthalt in Basel, habe ich natürlich auch genutzt, um mir die Gebiete Rhein-aufwärts und -abwärts schon mal anzusehen – eine erstes Sondieren, wie dann das spätere Wandern entlang des Rheins sein könnte.
Erster Aspekt, wie erwartet: Sehr, sehr viel Asphalt – entlang der Städte, durch Industriegebiete, an Hauptstraßen entlang. Wer viel wandert weiß: Asphalt belastet den gesamten menschlichen Körper und bei Hunden wird es nicht anders sein. Aufpassen ist angesagt.
Foto: © a.brand
Ansonsten: Basel ist ein bedeutender Standort für die chemische Industrie – Roche, Novartis, Syngenta usw.
Wer sich erinnert: 1986 ereignete sich bei Sandoz einer der schwersten Umweltkatastrophen Europas. Durch einen Großbrand gelangten Löschwasser und Chemikalien in den Rhein, was ein massives Fischsterben auslöste und noch jahrelang das Ökosystem Rhein schädigte. Positiv gesehen war dieses Ereignis auch ein Wendepunkt für die Verschärfung von Sicherheits- und Umweltstandards in der gesamten Chemiebranche.
Künstlerisch haben mich Industriegebiete schon immer fasziniert und ich habe dem Thema eine ganze Werkgruppe gewidmet. Diese Faszination hilft mir nun beim Durchwandern der Industriegebieten die olfaktorischen und akustischen Beeinträchtigung halbwegs zu ertragen. Otto sieht das allerdings anders ;-)
